Klimaschutz: Profite auf Kosten von Umwelt und Verbrauchern verhindern! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Strauch   
Donnerstag, den 01. Januar 2009 um 15:56 Uhr

Das immer schnellere Abschmelzen des Grönlandeises ist ein Warnzeichen dafür, den Klima- und Naturschutz zügig voranzutreiben.
Stattdessen wurde aber das EU-Klimaschutzpaket zu Gunsten kurzfristiger Industrieinteressen aufgeweicht. Klimaschutz light

 

Wie die EU – Klimaschutzziele damit noch zu erreichen sind, ist somit ein Rätsel.
Soll der Klimawandel in einem für die meisten Menschen „erträglichen“ Rahmen bleiben, so ist bis Mitte des Jahrhunderts mindestens eine Halbierung der globalen Emissionen gegenüber den Werten von 1990 nötig.


DIE LINKE sieht in ambitioniertem Klimaschutz nicht nur eine notwendige Verpflichtung, sondern auch enorme wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Potenziale.

Die LINKE Klimaschutz


Auch in Bielefeld muss das vom Rat beschlossene Klimaschutzprogramm ohne Abstriche durchgeführt werden. Jeder Ratsbeschluss muss sich an dem Erreichen der Ziele orientieren. Das gilt sowohl für Verkehrsprojekte, Energiesparmaßnahmen, wie auch den Ausbau erneuerbarer Energien.


Am Ausstieg aus der Atomkraft muss festgehalten werden.

Atomkraft


Klimaschutz darf aber nicht auf der einen Seite die Profite der Energiekonzerne steigern und auf der anderen Seite zu Energiearmut einkommensschwacher Haushalte führen.


Zu Recht sind viele Menschen über die Milliardengewinne der Energiekonzerne empört. Die Bielefelder Müllverbrennungsanlage ist mit einer Umsatz Rendite von 35,5% ein trauriges Beispiel dafür, wie durch Privatisierung öffentlichen Eigentums, Gelder in die Taschen der Konzerne umverteilt wurde.

 

Müllverbrennung in Bielefeld

 

Die Energieversorgung gehört zur öffentlichen Daseinsfürsorge und darf nicht Profitinteresse untergeordnet werden.
Deshalb ist es Aufgabe der öffentlichen Hand, die Energiekosten für Privathaushalte mit geringem Einkommen bezahlbar zu gestalten.

 

Energiepreise

 

DIE LINKE tritt deshalb für die Wiedereinführung der Strom- und Gaspreisaufsicht und Sozialtarife im Energiebereich ein.