LINKE fordert Sondervermögen für sozialen Wohnungsbau PDF Drucken E-Mail

Peter-Ridder-Wilkens-grDer Wohnungsmarkt im unteren Segment der Mieten ist immer angespannter. Es gibt keine billigen Wohnungen mehr in Bielefeld. Dies ist allen beteiligten Akteuren am Wohnungsmarkt bekannt. Doch es wird zu wenig dagegen unternommen. Deshalb muss die Stadt Bielefeld als Garant der öffentlichen Daseinsvorsorge als eigenständiger Akteur auftreten und Sozialwohnungen bauen.

Nach dem letzten Wohnungsmarktbericht 2016 lag die Leerstandsquote bei Wohnung bei 0,1 Prozent. Um überhaupt von einem funktionsfähigen Markt zu reden, so Peter Ridder-Wilkens, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Rat, müsste die Leerstandsquote bei mindestens 2-3 Prozent liegen.

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Konversionsflächen für bezahlbare Wohnungen nutzen PDF Drucken E-Mail

DIE LINKE für bezahlbaren Wohnraum für junge Familien mit Kindern und anderen

Einwohnerantrag-2Die Schaffung von Einfamilienhäusern für junge Familien mit Kindern scheint gerade populär zu sein. Nun hat die CDU wohl im Rahmen der Landtagswahl das Thema entdeckt. Im Rahmen der Konversion – Umwandlung der militärischen durch die Briten genutzten Flächen in zivile Nutzung – will die CDU nun rund 450 Wohnungen/Häuser an junge Familien mit Kindern verkaufen lassen.

 

Zum einen missachtet sie bereits begonnene Bürgerbeteiligung zur Konversion. Zum andern ignoriert sie die Lebenssituation vieler junger Familien. In der Tat wandern viele junge Familien und Lebenspartnerschaften ins Umland ab. Der Grund aber sind weniger fehlende Einfamilienhäuser am Markt, sondern schlicht fehlende bezahlbare Wohnungen.

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Unterschriften vom Einwohnerantrag „Bezahlbares Wohnen“ übergeben PDF Drucken E-Mail

11.123 Bielefelder*innen unterstützen Einwohnerantrag

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Bei der Ratssitzung vergangenen Donnerstag überreichten die drei Initiatoren des Einwohnerantrags "Bezahlbares Wohnen für alle" unter lauter Unterstützung unserer Genossinnen und Genossen 11.123 Unterschriften an Oberbürgermeister Pit Clausen.

 

In über zehn Monaten führten wir zehntausende Gespräche; zeigten, dass wir an der Seite all der Menschen stehen, die seit Monaten oder gar Jahren nach einem Zuhause suchen; überzeugten viele derjenigen, die glaubten, dass Investoren den immensen Wohnungsmangel richten werden, vom Gegenteil; und stärkten uns gegenseitig bei der primären Aufgabe, die Bevölkerung Bielefelds über das jahrelang von der Politik ignorierte Problem zu informieren.

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Bezahlbare Wohnungen bauen! PDF Drucken E-Mail

Miethaie zu Fischstäbchen! - auch in Bielefeld!

miethai aktionWie auch schon im November 2016 ragte auch am Montag, 24.04.2017, ein 4 Meter großer Hai mit der Aufschrift "Miethaie zu Fischstäbchen" auf dem Bahnhofsvorplatz in die Luft. Bei einem Mangel von mehreren tausenden Wohnungen baute die Stadt im Jahr 2015 nur 21 neue Einheiten.


Selbst private InvestorInnen kommen nicht hinterher - die große Nachfrage verleitet zudem zum Bau von lukrativen Immobilien, so beispielsweise die Eigentumswohnungen am Lenkwerk mit Kaufpreisen zwischen 232.000 und 452.000 Euro.

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Bezahlbares Wohnen für alle - Veranstaltung mit Frank Kuschel PDF Drucken E-Mail

Kommunaler Wohnungsbau ist möglich!

kuschelwohnenAm 30.03. stellte Frank Kuschel, kommunalpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Landtag Thüringen, im Historischen Museum die finanziellen Umsetzungsmöglichkeiten der Forderung unseres Einwohnerantrags vor.

 

Vor dem Hintergrund des immensen Bedarfs an Wohnraum in Bielefeld und dem unübersehbaren Marktversagen hält auch er das Eingreifen der Stadt durch eigene Baubetätigung für sinnvoll. Dabei macht er deutlich, dass der Bau von 3.000 Wohnungen nicht nur realistisch, sondern mit Hilfe von Fördermitteln des Landes und Rückgriffen auf die Rücklagen von Kommunalunternehmen auch finanzierbar ist. 

 

 

Unser Einwohnerantrag „Bezahlbares Wohnen“ wird jetzt von über 10.000 Bielefelder*innen unterstützt. Vielen Dank an alle Unterstützer*innen.

 

DIE LINKE fordert in NRW den Bau von 100.000 bezahlbaren Wohnungen mit dauerhafter Sozialbindung im öffentlichen Besitz

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Volkeningschule nicht verkaufen! PDF Drucken E-Mail

5. Kanton - LINKE für Umnutzung der alten Volkeningschule

Barbara-Schmidt-grIn der Podiumsdiskussion im 5. Kanton wurde wieder einmal deutlich, wie BewohnerInnen in den Quartieren bei Entscheidungen nicht mitgenommen werden. Der Verkauf des alten Gebäudes der Volkeningschule war in nichtöffentlichen Sitzungen entschieden worden. DIE LINKE hatte sich in allen Gremien gegen den Verkauf ausgesprochen.

 

"Die städtischen Grundstücke sind in Zeiten von Wohnungsmangel viel zu wertvoll als sie einfach zu verscherbeln", so Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Stadtrat. "Das Gelände hätte die Stadt für eine quartiersbezogene Wohnbebauung selber nutzen können." Insbesondere kritisiert die LINKE, dass immer wieder heruntergewirtschaftete Gebäude abgestoßen oder abgerissen werden müssen.

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Konversion für sozialen Wohnraum nutzen PDF Drucken E-Mail

Siedlung an der Sperberstraße:

LINKE erfreut über Konkretisierung des Konversionsprozesses

 

miethai-tour1"Wir sind froh, dass endlich die von den Briten geräumten Häuser in der Sperberstraße für die soziale Wohnraumentwicklung in Bielefeld genutzt werden können," betont Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bielefelder Rathaus.

Bereits im Dezember letzten Jahres hatte DIE LINKE im Rat den Antrag gestellt, den Ankauf der Siedlung vorzubereiten und ein Konzept für die Schaffung von preiswertem Wohnraum für die Häuser vorzulegen. Begründet wurde dies mit der dringenden Notwendigkeit, Wohnraum für einkommensschwache Gruppen zu schaffen.

 

"In die Entwicklung des Gebietes muss aber der runde Tisch Konversion einbezogen werden. Um auch langfristig günstigen Wohnraum sicherzustellen, muss der Verbleib der Wohnungen im Eigentum der Stadt möglich sein. Die Bewirtschaftung kann dann trotzdem von der Bielefelder Wohnungsgesellschaft BGW übernommen werden."

 

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Wohnungspolitische Veranstaltung vom 22.02. PDF Drucken E-Mail

Raus aus der Profitorientierung – Beginn einer neuen Gemeinnützigkeit!

carenlaybielefeld„Für eine neue Wohnungsoffensive“ plädierte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag und Sprecherin für Wohnungspolitik der LINKEN Caren Lay am 22. Februar im Historischen Museum.

 

In ihrer Rede stellte sie die Hauptforderung der „neuen Gemeinnützigkeit“ vor – Wohnungsversorgung muss wieder öffentliche Aufgabe werden! Öffentliches und privates Eigentum muss bei einer akuten Wohnraumnot, wie sie derzeit insbesondere in Bielefeld zu beobachten ist, in gemeinwohlorientierte Ziele und Pflichten investiert werden.

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Veranstaltung zur Wohnungspolitik PDF Drucken E-Mail
 

Für eine soziale Wohnungsoffensive – für eine neue Gemeinnützigkeit“

caren layVortrag und Diskussion mit Caren Lay, Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Wohnungspolitik der LINKEN

Mittwoch, 22. Februar 2017, um 19.00 Uhr / Vortragssaal im Historischen Museum, Ravensberger Park

 

Mangelnder bezahlbarer Wohnraum

Rund 800.000 Wohnungen fehlen in Deutschland. Der Mangel führt besonders in Großstädten zu explodierenden Mieten. Während Investoren ganze Straßenzüge aufkaufen und Luxuswohnungen errichten, kommt der soziale Wohnungsbau zum Erliegen.

Banner-EinwohnerantragDie Gemeinnützigkeit wurde 1990 abgeschafft – Menschen mit niedrigem Einkommen haben seit Jahren kaum Aussicht auf bezahlbares Wohnen. In Bielefeld ist der Bestand von 40.000 Sozialwohnungen in den 80er Jahren auf nicht einmal mehr 12.000 gefallen. Zwischen 2009 und 2014 stiegen die Mieten um 22 Prozent.


Verfehlte Wohnungspolitik der Bundesregierung

Die Bundesregierung leitet keine Maßnahmen für den sozialen Wohnungsbau ein. Die Mietpreisbremse ist wegen ihrer vielen Ausnahmen wirkungslos. Das Feld wird weiterhin privaten Investoren überlassen.

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