Die LINKE zum Wohnungsbau auf dem Marktplatz in Schildesche PDF Drucken E-Mail

Nur noch 24 Wohnungen sind aufgrund des eklatanten Wohnungsmangels nicht vertretbar!

 

Dr.Hartwig Hawerkamp-klDIE LINKE hat sich gegen die Empfehlung des letzten „Runden Tisches“ ausgesprochen, da

  • das Resultat, dass von den in der BZV beschlossenen 40 Wohnungen nur noch 24 übrig bleiben sollen, angesichts des eklatanten Mangels an bezahlbarem Wohnraum in Bielefeld für uns nicht vertretbar ist.
  • die Baunutzungsordnung, die 40 % überbaubare Fläche vorsieht, nur deshalb um 50 % erhöht wird  (also auf insgesamt auf 60 % steigt), weil erforderliche Flächen lediglich für Stellplätze und Zuwegungen verwendet werden sollen und uns dies unverhältnismäßig erscheint.
  • die vorgelagerte öffentliche Fläche für 30 Parkplätze beibehalten werden soll, obwohl diese Fläche unter der Woche von weniger als 30 Autos beansprucht wird.

 

Wir halten es für sinnvoller, diese Fläche zu verkleinern und diese zusammen mit der 20 %-Differenz „bebaubarer Fläche“ in Wohnraum zu verwandeln. Diese vorgelagerte Parkfläche  wird nur einmal im Jahr für den Stiftsmarkt verwendet. Unseres Erachtens können Autoskooter und die anderen Stände auch auf einer dafür gesperrten Straße, wie das bei Festen in Italien und Frankreich zum Beispiel üblich ist, stattfinden.

 

Hartwig Hawerkamp / DIE LINKE - Bezirksvertreter Schildesche

 

Hinweis: Nach Untersuchung des Bau Ministeriums NRW fehlen in Bielefeld bis zum Jahr 2020 mehr als 18.000 Wohnungen. Menschen mit niedrigem Einkommen haben seit Jahren kaum Aussicht auf bezahlbares Wohnen.