Sozialkonferenz mit Dr. Ulrich Schneider PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 17. August 2016 um 00:00 Uhr

sozialkonferenzmitschneider

 

Armut in einem reichen Land


Es gibt so viele Themen anzupacken:

 

Wachsende Teile der Bevölkerung sind durch Armut vom gesellschaftlichen Leben dauerhaft aus- geschlossen.
Die Kinderarmut ist auf Rekordhoch, ein Viertel der Menschen arbeiten im Niedriglohnsektor. Viele Menschen leiden unter den Sanktionen der Jobcenter, müssen ihr mageres Gehalt auf Hartz IV Niveau aufstocken lassen, leben mit dauernder Existenzangst in Kettenbefristungen. Hinzu kommt die drohende Altersarmut. Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen stellt auch Normalverdienende in Bielefeld vor Herausforderungen.

 

Es ist ein Angebot, um Informationen zu sammeln, Kontakt aufzunehmen, sich auszutauschen, mitzumachen.

 

 

 

 

Weiterlesen...
 
„Von Wischmob bis Laptop“ PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 22. Juni 2016 um 00:00 Uhr

Kipping-16-06-22-a1Parteivorsitzende Katja Kipping im Bielefelder Murnau-Saal zur Kampagne der LINKEN „Soziale Gerechtigkeit jetzt, das muss drin sein!"

Am Mittwochabend, dem 22. Juni, begrüßte Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN in Bielefeld, die Parteivorsitzende Katja Kipping im Bielefelder Murnau-Saal. Katja ist seit 2005 Mitglied im Bundestag und seit 2012 zusammen mit Bernd Rixinger Parteivorsitzende der LINKEN.


Friedrich Straetmanns, Bezirksvertreter der LINKEN in Mitte, eröffnete die inhaltliche Diskussion mit dem Beitrag des Kreisverbandes zur Partei-Kampagne. Zum Thema Wohnen wird DIE LINKE Bielefeld einen Einwohnerantrag „Bezahlbares Wohnen für alle!" starten und Unterschriften sammeln. Mit dem Einwohnerantrag fordert DIE LINKE, dass die Stadt bis 2020 3.000 bezahlbare Wohnungen für alle bauen soll.

Weiterlesen...
 
1, Mai in Bielefeld PDF Drucken E-Mail
Montag, den 02. Mai 2016 um 20:54 Uhr

SICHERE ARBEIT, SICHERES LEBEN: DAS MUSS DRIN SEIN!

Gemeinsam mit 3.500 Menschen waren wir am 01. Mai bei der DGB Demonstration und Kundgebung in Bielefeld.


1.mai16c

Der 1. Mai ist der Tag, an dem Gewerkschaften, Beschäftigte und alle, die für soziale Gerechtigkeit kämpfen, mit ihren Forderungen auf die Straße gehen. Genau der richtige Tag also, um die Kampagne der LINKEN: „Das muss drin sein!“ unter’s Volk zu bringen.


Wir blasen zum Angriff. Gegen unsichere Arbeit, Befristungen, Leiharbeit, Dauerstress, Armutsrenten. Gegen unsicheres Leben: Hohe Mieten, fehlende Wohnungen, steigende Energiekosten und Schikanen auf dem Amt.

1.mai16a

 

Die LINKE fordert eine Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und eine solidarische Mindestrente von 1050 Euro, so dass die Rente den Lebensstandard sichert und niemand im Alter in Armut leben muss!

 

 

 

Die Rente erst ab mit 67 und die gescheiterte „Riester-Rente“ müssen zurückgenommen, die angesparten Beträge aus der Riester-Rente in die Gesetzliche Rentenversicherung überführt werden.

 

Weiterlesen...
 
Personalmangel im Krankenhaus beenden! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. März 2016 um 18:23 Uhr

Aufruhr im Evangelischen Krankenhaus

 

gesundheit32009 stand das Evangelische Krankenhaus Bielefeld (EvKB) in der Kritik, als 500 Mitarbeiter ausgelagert wurden. Jetzt gibt es wieder massiven Unmut unter den Beschäftigten. Der Grund: ein neues Arbeitszeitmodell, bei dem das Privatleben unter die Räder kommt.

 

Am Mittwoch wird der alleinerziehenden Krankenschwester mitgeteilt, dass sie am Samstag, wenn sie frei hat, arbeiten muß. Das ist Stress, denn der Babysitter will am Wochenende verreisen. Woher so schnell Ersatz bekommen? Dafür wird sie am Freitag vier Stunden vor Schichtende nach Hause geschickt. Die fehlenden Stunden muß sie natürlich nacharbeiten.

 

Wer bei Stand-by an die entsprechende Taste am DVD-Player denkt, kennt das EvKB nicht. Stand-by-Dienst bedeutet dort an seinem freien Samstag zu Hause am Telefon warten, ob doch die Arbeit ruft. Für diese Rufbereitschaft gibt es nicht mal 10 Euro. Und da kann es auch passieren, dass man auf einer Station einspringen muss, wo man noch nie zuvor gearbeitet hat.

Kein Wunder, dass die Belegschaft des Krankenhauses in Aufruhr ist. Diakonie und Kirche reden in der Öffentlichkeit gerne von den Werten der Familie. Für die eigenen Mitarbeiter scheint ein Familienleben aber nicht vorgesehen zu sein.

Weiterlesen...
 
Mehr Personal für Gesundheit und Pflege: Das muss drin sein PDF Drucken E-Mail
Montag, den 07. März 2016 um 17:17 Uhr

Pflegenotstand in Deutschland: Es fehlen 100.000 helfende Hände.

 

Deutschlands Gesundheitsversorgung krankt an chronischem Personalmangel. In Deutschland fehlen insgesamt 100.000 Pflegekräfte, zudem Ärzte und technisches Personal. DIE LINKE greift das Thema auf und fordert ein entschiedenes Umsteuern der Bundesregierung. 

 

personalmangelDie Kürzungspolitik spart das Gemeinwohl systematisch kaputt. Im Rahmen unserer Kampagne gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen organisieren wir vom 08. März bis zum 01. Mai bundesweit Aktionen und Veranstaltungen mit interessierten Bürgern, Sozialverbänden und Gewerkschaften – alle sind eingeladen, mitzumachen.

 

 

Bielefeld hat drei große und mit dem EvKB eines der größten Krankenhäuser in NRW. Die Nöte der Pflegekräfte müssen daher gerade in Bielefeld im Fokus der politischen Diskussion stehen. In den letzten 20 Jahren wurden Krankenhäuser in Unternehmen umgewandelt, nicht mehr der Mensch steht im Vordergrund, sondern die Wirtschaftlichkeit. Der größte und einer der wichtigsten Bereiche in einem Krankenhaus ist das Pflegepersonal. Im Unternehmen Krankenhaus, wird dieses Personal als Kostenstelle mit erheblichem Einsparungspotential betrachtet.

 

Weiterlesen...
 
Interview mit Integrationslehrerinnen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 23. Februar 2016 um 19:45 Uhr

Sprachkurse zu Armutslöhnen


integrationsbildvonsebastian a. rogowskiDas gute Erlernen der deutschen Sprache ist der entscheidende Schlüssel zur Integration von Migranten und Flüchtlingen. Das Motto „Qualität hat ihren Preis“ trifft allerdings nicht auf die Bezahlung der Integrationslehrkräfte zu.

Deshalb sind im November 2015 rund 200 Lehrer*Innen aus Ostwestfalen einem Streikaufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gefolgt.

Carsten Strauch, Kreissprecher DIE LINKE, sprach mit Vertreterinnen vom Arbeitskreis Freiberufler in der GEW Bielefeld.

Von einer Entlohnung von 23,00 Euro pro Stunde können viele Arbeitnehmer doch träumen, warum redet ihr von Armutslöhnen?
Wir sind keine Arbeitnehmer sondern gelten als Selbständige. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zahlt derzeit pro Kursteilnehmer den Betrag von 3,10 € an die Kursträger. Diese müssen davon Honorare, Raummiete und Verwaltungskosten finanzieren. Unser Honorar bezieht sich auf die reine Unterrichtstätigkeit. Notwendige andere Tätigkeiten, wie Korrekturen, Vor- und Nachbereitung u.v.m. werden nicht bezahlt.

Weiterlesen...
 
Sozialen Wohnungsbau umsetzen PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 31. Januar 2016 um 15:11 Uhr

Sozialer Wohnungsbau tut auch in Jöllenbeck not


Benni Stiesch-klÜber den geplanten Bau von Sozialwohnungen in Jöllenbeck haben Bürger ihren Unmut in der Einwohnerfragestunde der Bezirksvertretung kund getan. Laut der Zeitung Westfalenblatt klagten insbesondere Bürger aus der "Mittelschicht" über steigende Kriminalität und bezweifelten, dass es sich um einen geeigneten Standort handelt.

Dazu der Wortbeitrag von Benni Stiesch aus der Bezirksvertretung Jöllenbeck vom 21. Januar 2016


Was mich hier an der bisherigen Diskussion stört, an den Redebeiträgen ist die Gleichsetzung von Begrifflichkeiten, die sich so nicht verknüpfen lassen. Hier wird in einem Atemzug davon geredet, dass sozialer Wohnungsbau Kriminalität begünstigt. Sagen sie das einmal einen Vertreter oder Bewohner der Freien Scholle oder der BGW.

Beides sind erfolgreiche Wohnungsbaugesellschaften, die ihre Wurzeln im sozialen Wohnungsbau haben. Und die heute auch noch viele Wohnungen für einkommensschwachen Einwohner dieser Stadt stellen. Die werden aufs heftigste bestreiten, dass Kriminalität im sozialen Wohnungsbau beheimatet ist oder dort seine Ursachen hat. Keine Frage, es gibt im sozialen Wohnungsbau auch Menschen, die kriminell sind. Aber die finden sie ebenso in einer Ein-Familienhaus-Siedlung. Nur weil dort ein krimineller Mensch wohnt, diffamieren sie doch nicht die ganze Siedlung oder das Konzept der Siedlungsform.

Weiterlesen...
 
Leiharbeit gehört abgeschafft PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 26. Januar 2016 um 17:44 Uhr

Gesetzesinitiative der Bundesregierung zur Leih- und Zeitarbeit löst die Probleme nicht

gesprchaminfostandNach den Rentenreformen und der Einführung des Mindestlohns (wir sollten auch nicht vergessen: nach der Einschränkung des Streikrechts), sind die Gesetze zur Regelung von Leih- und Zeitarbeit nun das nächste große Projekt der Arbeitsministerin Andrea Nahles. Doch den Missbrauch, den es bei der gegenwärtigen Gesetzeslage offensichtlich gibt, wird auch der neue Gesetzesentwurf nicht eindämmen können.


Der Forderung nach „Equal Pay“ – also nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit – soll zukünftig ab einer Beschäftigungsdauer von 9 Monaten nachgekommen werden.
Schade nur, dass mindestens 50% der rund 800.000 Leiharbeitenden nicht länger als 3 Monate im Betrieb eingesetzt werden.

Hier nützt die Änderung zum „Equal Pay“ genauso wenig, wie die neue Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten. Diese bedeutet, dass Leiharbeitende nach einer Anstellung von über 18 Monaten vom Betrieb übernommen werden müssen.

Weiterlesen...
 
Mindestsicherung anstatt Hartz 4 PDF Drucken E-Mail
Montag, den 30. November 2015 um 18:48 Uhr

Mindestsicherung ist ein Grundrecht
Ein Interview mit Katja Kipping, Parteivorsitzende der Partei DIE LINKE

katjakippingAnfang Dezember geht DIE LINKE in die nächste Phase ihrer Kampagne »Das muss drin sein«. Mit dem Fokus auf dem Themenschwerpunkt »Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV« will die Partei auf das Unrecht des Hartz-IV-Systems und die Sanktionspraxis aufmerksam machen und Lösungen aufzeigen.

Wir haben dazu mit der Parteivorsitzenden Katja Kipping gesprochen.

 

F: Warum kritisiert DIE LINKE das bestehende Hartz-IV-System?

logodasmussbielefeld

Der momentan geltende Hartz-IV-Regelsatz reicht kaum aus, um im Alltag über die Runden zu kommen. Selbst wenn keine größeren Ausgaben wie beispielsweise die Anschaffung einer neuen Waschmaschine oder die Klassenfahrt des Kindes anstehen, ist es schwer, den alltäglichen Bedarf mit diesem Geld zu bestreiten.

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 Weiter > Ende >>