Lohndumping bei öffentlichen Vergaben verhindern PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 01. April 2017 um 18:50 Uhr

Oerlinghauser Petition zur Vergabepraxis des Landes NRW beim Betrieb von Flüchtlingseinrichtungen:


Die ehemaligen Beschäftigten der ZUE Oerlinghausen sollen unter Anerkennung ihrer bisherigen Eingruppierung und ihrer bereits zurückgelegten Beschäftigungszeiten weiter beschäftigt werden.


Hier: Hintergrundinfos und Petition zum Unterschreiben

 

 

Anfang März hat die Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH, eine Tochtergesellschaft des Deutschen Roten Kreuzes, die Betreuungsdienste für geflüchtete Menschen in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) übernommen.

Den Zuschlag im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung der Bezirksregierung bekam die Gesellschaft vor allem weil sie ihre pädagogischen Fachkräfte nicht in Anlehnung an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) bezahlt, sondern nach dem Tarifvertrag des Hotel- und Gaststättengewerbes. Ver.di hat errechnet, dass MitarbeiterInnen nach diesem Tarif bis zu 500 € im Monat weniger verdienen als nach dem entsprechenden TVöD.

 

Hintergrundinfos: Verdi im Kampfmodus

              Hier: Anfrage DIE LINKE im Rat zur Vergabepraxis