Skandal: Hartz 4 trotz Mindestlohn! PDF Drucken E-Mail
Montag, den 17. April 2017 um 16:44 Uhr

Mindestlohn muss zum Leben reichen


friedrichAm 1. Januar 2015 musste die Bundesregierung durch starken außerparlamentarischen Druck einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro einführen.

Er war schon damals zu niedrig und durch viele Ausnahmen (Zeitungszusteller, Arbeitslose) weich gespült worden. Zum 1. Januar 2017 ist der gesetzliche Mindestlohn zum ersten Mal um 34 Cent auf 8,84 Euro erhöht worden. Diese minimale Erhöhung reicht nicht aus!

 

Eine deutlichere Erhöhung ist notwendig! Schon heute wäre nach Berechnung der LINKEN ein Mindestlohn in Höhe von 12 Euro notwendig, um bei Vollzeit-Beschäftigung davon leben zu können.

 

Deshalb muss der Mindestlohn in größeren Sprüngen steigen und zügigauf ein existenzsicherndes Niveau angehoben werden.

 

Nur wer schon heute einen existenzsichernden Mindestlohnhätte, würde auch im Alter eine Rente bekommen, die über der sog. Grundsicherung im Alter liegt.

SPD, CDU-CSU, Grüne, FDP und AfD scheinen sich mit dem zu niedrigen Mindestlohn abgefunden zu haben.

 

DIE LINKE wird weiterhin im Parlament und wie seit ihrer Gründung 2007 auch auf der Straße, für einen existenzsichernden Mindestlohn von mindestens 12 Euro eintreten.

Friedrich Straetmanns / Bundestagkandidat DIE LINKE in Bielefeld

 

Hier: Hartz 4 trotz Mindestlohn