Rücksichtsloser Arbeitsplatzabbau in Dissen PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 23. April 2017 um 07:39 Uhr

Homann ist ein wunderbares Beispiel für den aktuellen Kapitalismus:

zeigstrkesystemKommentar von Bernd Vollmer, Landtags-Kandidat Wahlkreis 94

1991 Übernahme durch Unilever, 1998 Verkauf an Gilde Invest, 2004 Verkauf an Henderson Europe Partners, 2007 Verkauf an International Food Retail Capital (der Brötchen-Kamps!), das sogenannte operative Geschäft wird aber von der HK Food GmbH, an der eben Müller-Milch 80% der Anteile hat, betrieben.

 

In der Tat liegt die Vermutung nahe, dass hier vor allem Subventionen für einen neuen Standort die entscheidende Rolle spielen. Denn Dissen liegt günstig zu einem der am dichtesten besiedelten Räume Europas, dem Ruhrgebiet. In der Region (Münsterland) werden viele Rohstoffe produziert. Gerade OWL gilt als leistungsstarker Standort mit gutem Zukunftspotential. 


Aber was nun? Vielleicht sollten alle Mitarbeiter hocherfreut die Übernahmeangebote für den neuen Standort annehmen. Denn - aus meinem Kenntnisstand zahlt Sachsen Subventionen für neue Arbeitsplätze, aber nicht für nur verlagerte.


Vielleicht sollten die Mitarbeiter an eine Lösung denken und arbeiten, die eigentlich naheliegend ist, aber überhaupt nicht mehr im Fokus aktueller Diskussionen liegt.

 

Getreu dem Wahlkampf Motto der LINKEN: Zeig Stärke - Mensch übernehmt den Betrieb selber, zeigt dem Müller-Milch, was eine Harke ist.

Ihr produziert seit Jahren erfolgreich die Produkte, ihr habt Anteil daran, das Homann-Salate einen guten Namen hat. Stellt Forderungen an die Politik, Euch bei dem Anliegen zu unterstützen. Hohmann gehört zu Dissen - und das seit mehr als 140 Jahren.

 

Hier: Bericht in der NOZ