Veranstaltung am 06. März mit Harald Weinberg PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 28. Januar 2018 um 14:22 Uhr

Für eine solidarische Gesundheitsversorgung statt einer 2-Klassen-Medizin

 

 

gesundheit3Am Dienstag, 6. März um 19:00 Uhr kommt Harald Weinberg in den Murnausaal in der Ravensberger Spinnerei. Auf einer Veranstaltung der LINKEN „Gesundheit ist keine Ware“ zum Pflegenotstand im Krankenhaus.

Die SPD ist in die Sondierungsgespräche mit der CDU/CSU für eine GroKo mit der Forderung rein gegangen, dass sie die Einführung einer Bürgerversicherung zur Voraussetzung einer Koalition macht.

 

Die Bürgerversicherung solle anstelle der bisherigen Zweiklassenmedizin aus der gesetzlichen Versicherung für 90 Prozent der Bevölkerung und der privaten Versicherung für eine privilegierte Minderheit von gerade einmal 10 Prozent der Bevölkerung treten.

 

 

Eine große Mehrheit hält nichts von der Zwei-Klassen-Medizin.

 

 

Die SPD hat mit dieser Forderung den Nerv der Bevölkerung getroffen. Die Propaganda der privaten Versicherungsunternehmen, wonach die bevorzugte Behandlung einer kleinen Minderheit von Besserverdienenden letztlich angeblich allen zu Gute kommt, hält die große Mehrheit der Bevölkerung für das was es ist, ein Märchen.

Um so ärgerlicher, dass die SPD die Bürgerversicherung auf dem Altar der Großen Koalition geopfert hat. Lediglich das Versprechen, zur paritätischen Finanzierung der Krankenkassenbeiträge zurückzukehren, soll in einer Großen Koalition umgesetzt werden. So erfreulich das ist, wenn es denn tatsächlich umgesetzt wird. Eine Reform ist das nicht, sondern lediglich die Rücknahme einer Verschlechterung, die die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder vorgenommen hatte.

 

 

Die LINKE wird sich weiterhin für eine solidarische Gesundheitsversicherung einsetzen.

Für die LINKE ist klar, das ein System, das nicht Schluss macht mit dem Unwesen der privaten Krankenkassen, bei dem nicht alle in die Kassen einzahlen und bei dem die Einkünfte aus Zinsen und Vermögen genau so für die Beiträge herangezogen werden wie die Einkünfte aus Arbeit, den Namen Bürgerversicherung nicht verdienen.

 

Wir dokumentieren hier die Bundestagsrede von dem gesundheitspolitischen Sprecher der LINKEN im Bundestag, Harald Weinberg vom 31.März 2017

 

 

Ein Dossier der LINKEN Fraktion im Bundestag zur solidarischen Gesundheits- und Pflegeversicherung u.a. mit einem Beitragsrechner. Wenn es eine solidarische Gesundheitsversicherung gäbe, wieviel müßte ich bezahlen.

Hier: Dossier zur Gesundheitsversicherung

 

Bild: Aktion auf dem Jahnplatz (Archiv)