NEIN zu Gewalt gegen Frauen und Nein zu rassistischer Hetze PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 07. Januar 2016 um 19:41 Uhr

katjakippingDie Vorkommnisse am Silvesterabend in ‪‎Köln‬, bei denen Dutzende Frauen von einer größeren Gruppe Männer bestohlen und massiv belästigt wurden, sind nicht hinnehmbar.

 

Hier sind der Rechtsstaat und eine konsequente Strafverfolgung gefragt.

 

 

Ebenso wenig hinnehmbar ist aber auch, wenn Rechtspopulisten und Rassisten diese Übergriffe nun als Vorwand nutzen, um pauschal gegen Flüchtlinge und Migranten zu hetzen.

 

Hier:Ulla Jelpke Es darf keine Angsträume in unseren Städten und Gemeinden geben


DIE LINKE. NRW ruft zur Teilnahme an der Demonstration gegen den Pegida-Aufmarsch am kommenden Samstag, 09.01.2016, in Köln auf

 

Sexismus ist keine Import-Ware aus dem Ausland, sondern Bestandteil dieser Gesellschaft selbst. Der größte Teil aller Fälle von sexualisierter Gewalt findet in Familien und Bekanntschaften statt und z.B. während dem Oktoberfest in München ist – allein der offiziellen Statistik nach – fast jeden Tag eine Vergewaltigung zu beklagen.

 

 

Es ist daher eine unerträgliche Heuchelei, wenn nun ausgerechnet diejenigen, für die der Kampf für Gleichberechtigung und gegen patriarchale Gewalt sonst bestenfalls „Gedöns“ ist, die Beratungsstellen für Frauen unter dem Banner eines Kampfes gegen einen vermeintlichen „Genderterror“ die finanzielle Unterstützung streichen und die homosexuellen Menschen kein Asylrecht zu gestehen wollen, sich nun zu Instant-Feminist*innen aufschwingen.


Sexualisierte Gewalt ist keine Frage der Herkunft, sondern Ausdruck einer patriarchalen Geschlechterordnung, die es zu überwinden gilt – überall.

 

 Erklärung von Katja Kipping – Facebook. (Parteivorsitzende DIE LINKE)

 

Hier: Wie Pegida und AfD Köln missbrauchen