Wohnungsbau - es geht auch anders PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 11. August 2016 um 06:25 Uhr

Von der Stadt Wien bauen lernen!

 

Vertretungsberechtigte-Einwohnerantrag-1Es geht auch vernünftiger als in Bielefeld. Die Stadt Wien baut und vermietet seit 115 Jahren günstige Wohnungen. In Wien gibt es inzwischen 220.000 Wohnungen mit gebundenem Mietpreis oder im städtischen Eigentum.

 

Mit den Einnahmen schafft sie jährlich für 700 Millionen Euro neue Wohnungen für jeweils 20.000 Menschen. Das hält in Wien alle Mieten stabil. Bielefeld setzt in den letzten Jahren vorwiegend auf „Investoren". Die aber bauen lieber teure Eigentumswohnungen. In Deutschland wurde die Gemeinnützigkeit beim Wohnen 1990 abgeschafft. Statt in den sozialen Wohnungsbau fließen Steuergelder seither als „Wohngeld" an die Vermieter. Zu hohe Mieten belasten als „Kosten der Unterkunft" auch den Bielefelder Haushalt. Mit günstigen städtischen Wohnungen ließe sich viel Geld sparen und in neue bezahlbare Wohnungen investieren. Schluss mit den Geschenken an Vermögende und Immobilienkonzerne. Die Wohnungsnot steigt.

 

Umsteuern ist angesagt. Die Stadt Wien zeigt, es geht auch anders.

 

Hier: Sozialer Wohnungsbau - Erfolgsmodell Wien (moma)

                                     

 

 Hier: Einwohnerantrag "Bezahlbares Wohnen"

 

Bild: Friedrich Straetmanns, Kristina Rein, Günter Seib - Vertreter(in) des Einwohnerantrages