Ja zum Hochbahnsteig in Brackwede PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. November 2016 um 17:51 Uhr

Ja zum Hochbahnsteig in Brackwede

Brigitte Varchmin-klDIE LINKE Bielefeld hat sich auf der Mitgliederversammlung am 22.11 einstimmig für die Unterstützung des Aufrufs „Hochbahnsteig – hier und jetzt“  ausgesprochen.

  

Aufruf: Hochbahnsteig – hier und jetzt

Seit 20 Jahren wird über einen Hochbahnsteig im Brackweder Zentrum diskutiert. Wir finden inzwischen Sätze wie „Wir sind ja für einen barrierefreien Zugang zur Stadtbahn, aber ..." unerträglich. Die UN-Behindertenrechtskonvention und die Gesetze zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen verlangen Barrierefreiheit. Das Personenbeförderungsgesetz schreibt vor, dass Busse und Bahnen bis 2022 barrierefrei zugänglich sein müssen. Welche Konsequenzen hat das? In der Brackweder Hauptstraße bisher keine. Die Erreichbarkeit von sozialen Einrichtungen, Ärzten und Geschäften im Brackweder Zentrum ist aber für viele Menschen nicht gegeben, solange es keinen zentralen Hochbahnsteig gibt. Die berechtigten Interessen behinderter Menschen rangieren ganz hinten. Private, geschäftliche oder ästhetische Belange scheinen wichtiger zu sein. Wir meinen: Eine solidarische Gesellschaft sieht anders aus.

Hier: Gesamter Aufruf und Online Unterzeichnung

 

 

 

Dazu  Brigitte Varchmin (Bild), Bezirksvertreterin der LINKEN in Brackwede:

 

“Der Hochbahnsteig an der Normannenstraße wird von den betroffenen Menschen sehnlichst erwartet: es werden mehr Leute mit der Straßenbahn nach Brackwede zum Einkaufen und zu Ärzten kommen. Durch die Hochbahnsteige können Mütter und Väter mit Kinderwagen, ältere Personen mit Rollator und alle bewegungseingeschränkten Menschen endlich ohne Hilfe in die Bahn ein- und aussteigen.“

Die Niederflurbahn wäre aus Sicht der LINKEN die bessere Variante gewesen, aber diese ist durch den Bürgerentscheid gegen den Ausbau der Stadtbahnlinie leider verhindert worden.