Turboabi beenden! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 30. November 2016 um 17:56 Uhr

Linke begrüßt Volksbegehren gegen G8

zlemdemirel

 

Die Bürgerinitiative „G9 jetzt“ hat gestern beim NRW-Innenministerium ein Volksbegehren gegen das „Turboabitur“ beantragt. Die Linke begrüßt den Antrag und unterstützt das Engagement vieler Eltern, Schüler und Lehrer gegen das unsägliche G8-Modell.

  

 

„Es bewegt sich etwas, wenn der Druck aus der Bevölkerung größer wird. Wir unterstützen den Protest gegen das Turboabi, denn wenn genügend Menschen die Abschaffung fordern, muss sich die Landesregierung endlich in diese Richtung bewegen“, erklärt Özlem Alev Demirel, Landessprecherin der Linken in Nordrhein-Westfalen.

Die NRW-Linke hat das Turboabitur schon immer abgelehnt. Eine der ersten Initiativen der Linken-Landtagsfraktion war es, eine Rückkehr zu G9 zu beantragen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. November 2016 um 18:08 Uhr
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Die Stadt ist für das öffentliche Schulangebot verantwortlich PDF Drucken E-Mail
Montag, den 24. Oktober 2016 um 15:47 Uhr

Kampf um Erhalt der Sekundarschule Bethel
Barbara-Schmidt-kl

Am 12. September 2016 teilte der Vorstand der Bodelschwinghschen Stiftungen den Eltern und Schüler*innen völlig überraschend das Ende der Sekundarschule Bethel mit. Nach nur drei Jahren sollen für das kommende Schuljahr keine neuen Kinder aufgenommen werden.

Begründet wird das mit den angeblich zu hohen Kosten für die Sanierung der Gebäude.

 

Die Eltern und Kinder sind empört, und das mit Recht! So leichtfertig darf auch „Gottes eigene Anstalt“ Bethel nicht mit Kindern und Jugendlichen umgehen. Mit Demonstrationen, Unterschriften-Sammlung und Online-Petition versuchen sie, den Vorstand der Stiftung umzustimmen und ihre Schule noch zu retten.


Wo bleiben zukunftsfähige öffentliche Schulen der Stadt?

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Mehrheit ist für eine Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren PDF Drucken E-Mail
Montag, den 23. Mai 2016 um 16:26 Uhr

Turboabitur stoppen

ingehger3Eine Umfrage unter Eltern in NRW ergab eine überwältigende Mehrheit für eine Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren. Es gibt viele Gründe dafür, aber vor allem wollen die Eltern, dass ihre Kinder mehr Zeit fürs Leben und zum Lernen haben.

 

Die rot-grüne Landesregierung war mit dem Versprechen gestartet, das Turboabitur zurück zu nehmen. Vor allem Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hatte immer wiederholt, sie wolle „Kein Kind zurück lassen.“ Aber dann in der Regierung konnte sich weder die SPD-Ministerpräsidentin noch Schulministerin Löhrmann von den Grünen für eine Rückkehr zum Gymnasium von neun Jahren (G9) entscheiden. Stattdessen wurden Überprüfungen angekündigt, wie mit weniger Hausaufgaben oder Klausuren eine Entlastung der Schülerinnen und Schüler möglich sei.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. Mai 2016 um 16:30 Uhr
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85% aller Schulen sind marode PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 20. Februar 2016 um 11:46 Uhr

Schulministerin für Schulzustand verantwortlich


Landesschulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) solle Verantwortung für den Zustand der Schulen in NRW übernehmen, fordert DIE LINKE.

 

oezlem ralf 600x350Der von einer Erhebung des WDRs aufgedeckte Sanierungsstau kommt in Augen der Linken zustande, weil das Land zu wenig Geld zur Verfügung stellt. Die Folge seien schlechte Lernbedingungen für die Kinder.

„Wenn Frau Löhrmann den Schwarzen Peter den Kommunen zuschiebt, dann ist das eine Frechheit. Wer hat denn die zu geringen Mittel für den Schulbau seit acht Jahren nicht angehoben? Wer speist die notleidenden Kommunen seit Jahr und Tag mit Almosen ab? Das ist die Landesregierung. Die Schulministerin müsste dort wie eine Löwin um mehr Geld für die Schulen kämpfen, statt die Kommunen mit einem Problem alleine zu lassen, dass sie ohne Hilfe nicht lösen können“, sagt Özlem Demirel, Sprecherin des Landesverbandes DIE LINKE. NRW.

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Februar 2016 um 11:53 Uhr
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Eine Schule für alle, das muss drin sein PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 22. April 2015 um 06:00 Uhr

Die Schuldebatte ist nicht beendet, Frau Kraft!

 

2010 09 24 demo gegen grundschulschlieung copyright bei m benni stiesch 4023Anlässlich der Übergabe von mehr als 100.000 Unterstützungsunterschriften der Volksinitiative „zurück zum G9-Abitur“ fordert DIE LINKE Nordrhein-Westfalen eine neue Schuldiskussion im Land.

Die erfolgreiche Volksinitiative zeige einmal mehr, dass Eltern und Schüler in NRW keineswegs zufrieden mit dem von der rot-grünen Landesregierung verordneten Schulfrieden sind.


„Die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium leiden massiv unter dem Leistungsdruck. Wer nicht mithält, wird abgeschult. Gleichzeitig werden die Neugründungen von Sekundarschulen mit höheren bürokratischen Hürden ausgebremst und die Nachfrage nach Gesamtschulen übersteigt in den allermeisten Städten bei Weitem das Angebot“, so Ingrid Remmers, die bildungspolitische Sprecherin der Partei DIE LINKE in Nordrhein-Westfalen.

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Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 18. Dezember 2014 um 16:36 Uhr

Runder Tisch votiert gegen alle Erfahrungen von Schülern, Eltern und Bildungswissenschaftlern

2010 09 24 demo gegen grundschulschlieung copyright bei m benni stiesch 4023Der Bericht der Landesregierung zu den Ergebnissen des Runden Tisches G8/G9 ignoriert, was die betroffenen Schülerinnen und Schüler, Eltern, Bildungswissenschaftler und selbst Wirtschaftsverbände längst erkannt haben: die drastische Reduzierung der Schulzeit um ein ganzes Schuljahr führt zu einem enormen Leistungsdruck bei gleichzeitiger Absenkung des Bildungsniveaus.

 

Das belegen viele Untersuchungen, so auch des Instituts für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen 2012. Schülerinnen und Schüler leiden zunehmend unter Stresssymptomen, die Zahl der depressiven Erkrankungen, sowie Schlafstörungen und Prüfungsängste, steigt rapide an. Das sogenannte „Bulemielernen“, also die kurzfristige Aufnahme des Lernstoffs, der nur bis zur nächsten Klassenarbeit im Gedächtnis bleibt, weil die Zeit für Wiederholungen fehlt, alarmiert inzwischen nicht nur Erziehungswissenschaftler und Hirnforscher.

 

Selbst Wirtschaftsverbände, ursprünglich treibende Kräfte der Strategie „Employability“ statt Bildung, wie sie auch die PISA-Propaganda-Maschinerie der OECD vertritt, rudern zurück aus Sorge um fähige Nachwuchskräfte. Denn in pädagogischen Fachkreisen ist längst klar, dass mit dem „Turbo-Abi“ ein nachhaltiges Lernen und vertieftes Wissen nicht mehr möglich ist.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Dezember 2014 um 16:42 Uhr
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Bildung ist öffentliche Aufgabe PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 27. November 2014 um 18:30 Uhr

Keine Haushaltssanierung zu Lasten der Eltern von Kindern in Kitas und im offenen Ganztag!

Frank Schwarzer a2DIE LINKE Bielefeld lehnt die Pläne des Oberbürgermeisters zur Erhebung von Beiträgen für Geschwisterkinder, die in Kitas oder im offenen Ganztag betreut werden, ab.

 

"Niemand, der Bildung für eine öffentliche Aufgabe hält, würde auf die Idee kommen, zur Haushaltssanierung ein Schulgeld einzuführen", sagt Frank Schwarzer, Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Die Bildung von Kindern ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft und nicht nur Privatangelegenheit der Eltern.

Faktisch belasten die geplanten Neuregelungen vor allem Menschen mit kleinen und mittlerem Einkommen, die ohnehin schon überproportional zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen.

 

DIE LINKE. sieht schon, dass die OGS-Träger dringenden Bedarf nach besserer Finanzierung haben. Aber hier ist die Stadt gefragt, endlich ihre Einnahmemöglichkeiten im Bereich der Gewerbesteuer auszuschöpfen. Schließlich kommt ja die Berufstätigkeit der Eltern den Unternehmen zu gute. Vor allem müssen aber Land und Bund dafür sorgen, dass Kitas und OGS ausreichend finanziert werden.

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Bielefeld braucht längeres gemeinsames lernen! PDF Drucken E-Mail
Montag, den 04. August 2014 um 17:16 Uhr

Vergebene Chance – Aus für längeres gemeinsames Lernen, keine Primus-Schule in Bielefeld

 

primusschuleIn der letzten Legislaturperiode hatte Bielefeld die Chance die örtliche Schullandschaft gerechter, fairer und hochwertiger zu gestalten.

 

Mit der Versuchsschule Primus, bot das Land NRW eine Schulform an, die ähnlich wie die Laborschule, längeres gemeinsames Lernen ohne Brüche ermöglichen sollte. Die Kinder sollten von der ersten bis zur zehnten Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Das Aussortieren nach der vierten Klasse sollte ein Ende haben, alle Kinder langfristig nach ihren individuellen Stärken und Schwächen entsprechend gefördert und bereut werden.

 


Damit ist nun endgültig Schluss, die anderen Parteien und Verwaltung haben dieses Projekt zum Auftakt der neuen Legislaturperiode beerdigt und damit deutlich gemacht, dass für sie Schulentwicklungsplanung, scheinbar nur Schließung von Grund- und Hauptschulen bedeutet.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. August 2014 um 17:28 Uhr
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Petition für Primusschule unterzeichnen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 29. Mai 2014 um 08:43 Uhr

Die PRIMUS Schule für Bielefeld muss kommen!

Aufruf der Initiative Primus Schule Bielefeld

 

Seit 2 Jahren kämpfen Eltern und Interessierte in Bielefeld für eine PRIMUS Schule, in der gemeinsames Lernen von der 1.-10. Klasse ermöglicht wird.

 

primusschule

 

Hier: Petition für eine Primusschule unterzeichnen

 

Erst seit dem 01.04.2014 ist der Weg auf lokaler Ebene politisch frei durch einstimmigen Beschluss im Schulausschuss. Nun gibt es mit der 3. Bewerbungsrunde eine letzte Chance, bis zum 15. September fristgerecht einen Antrag seitens der Stadt beim zuständigen Ministerium in Düsseldorf zu stellen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Mai 2014 um 08:54 Uhr
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