Die Stadt ist für das öffentliche Schulangebot verantwortlich PDF Drucken E-Mail
Montag, den 24. Oktober 2016 um 15:47 Uhr

Kampf um Erhalt der Sekundarschule Bethel
Barbara-Schmidt-kl

Am 12. September 2016 teilte der Vorstand der Bodelschwinghschen Stiftungen den Eltern und Schüler*innen völlig überraschend das Ende der Sekundarschule Bethel mit. Nach nur drei Jahren sollen für das kommende Schuljahr keine neuen Kinder aufgenommen werden.

Begründet wird das mit den angeblich zu hohen Kosten für die Sanierung der Gebäude.

 

Die Eltern und Kinder sind empört, und das mit Recht! So leichtfertig darf auch „Gottes eigene Anstalt“ Bethel nicht mit Kindern und Jugendlichen umgehen. Mit Demonstrationen, Unterschriften-Sammlung und Online-Petition versuchen sie, den Vorstand der Stiftung umzustimmen und ihre Schule noch zu retten.


Wo bleiben zukunftsfähige öffentliche Schulen der Stadt?

 


Im Gegensatz zur Stadt war Bethel schon öfter für Schulversuche gut. Das kann man ihnen nicht anlasten. Politiker*innen und Stadtverwaltung müssen sich aber fragen lassen, wo ihre eigenen Schulprojekte sind.

 

Wo sind die städtischen Schulen, die inklusives Lernen in zukunftsfähigen Strukturen ermöglichen?

 

Die Stadt ist für das öffentliche Schulangebot verantwortlich.

Bielefeld darf Schulpolitik nicht den Privaten überlassen. Tut sie dies doch und die Privaten versagen, macht sich unsere Stadt erpressbar.

 


Barabara Schmidt
Fraktionsvorsitzende DIE LINKE

 

Hier: Homepage der Initiative für den Erhalt der Sekundarschule