Protest gegen AfD in Paderborn PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 14. Mai 2016 um 09:51 Uhr
Straetmanns will AfD-Wähler überzeugen
DIE LINKE-Kandidat fordert eine armutsfeste Rente und Steuergerechtigkeit statt militärischer Aufrüstung / Partei beim Protest gegen Höcke
 
Friedrich-Straetmanns-klVor 200 Zuhörern sprach gestern der Sozialrichter Friedrich Straetmanns (Bild) aus Bielefeld auf der politischen Bühne am Marktplatz. Er forderte dazu auf, die Parteimitglieder und die Wähler der AfD nicht miteinander zu verwechseln. Straetmanns wurde am 05. März in Paderborn als OWL-Kandidat für die Landesliste der Partei zur Bundestagswahl 2017 nominiert.
 
 
Der massive Sozialabbau der letzten Regierungen habe zu Frustration und dem Gefühl der sozialen Ausgrenzung geführt, sagte Straetmanns. Gleichwohl wandte er sich gegen die nationalistischen und unsozialen Forderungen der AfD. Dazu gehört die Abschaffung der Erbschaftssteuer, die Privatisierung der Arbeitslosenversicherung und die steuerliche Belastung von Schichtzulagen von Arbeitnehmern.
 
 
Das sei gerade gegen die "kleinen Leute" gerichtet, die nun mit der AfD sympathisierten. Diese Menschen dürfe man nicht abschreiben, so Straetmanns. Ihnen muss die soziale Politik der LINKEN nahegebracht werden. Dazu gehört ein Stopp des Sozialabbaus durch Hartz IV, eine armutsfeste Rente und Steuergerechtigkeit statt militärischer Aufrüstung.
 
 

 

 
Zusammen mit über 1.000 Menschen demonstrierte DIE LINKE am 13. Mai ihre Ablehnung gegenüber der rassistischen Hetze von AfD-Rechtsextremist Höcke. Die Mitglieder aus Soest, Bielefeld und Paderborn beteiligten sich mit der Linksjugend an der Demonstration am Hauptbahnhof.
 
 
Mit lautem Protest zogen sie zu der Hauptbühne am Kamp. Hier wurde gegen die rechtsnationalistische Hetze ein buntes Programm gelebt und gefeiert.
 
 
 
Pressemitteilung: DIE LINKE - Kreisverband Paderborn