DIE LINKE. Bielefeld begrüßt Salafismus-Prävention in Bielefeld PDF Drucken E-Mail
Montag, den 13. März 2017 um 00:00 Uhr

DIE LINKE. Bielefeld begrüßt ausdrücklich die Einrichtung einer Projektstelle des Projekts Wegweiser in Bielefeld im Kampf gegen den gewaltbereiten Salafismus.

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Es ist richtig und längst an der Zeit, dass das NRW-Innenministerium mit der AWO als Träger ein Präventions- und Beratungsangebot gegen islamistische Radikalisierung in Bielefeld und für die übrigen Kreise im Bezirk errichten möchte.

„Mittlerweile sollte bekannt sein, dass OWL eine der Hochburgen für islamistische und salafistische Rekrutierung geworden ist. Das Projekt Wegweiser ist daher nicht ausreichend. Wir brauchen eine gemeinsame Anti-Islamismus & -salafismus-Initiative in der Stadt“, kommentiert Tobias Warkentin, Kreisvorstand DIE LINKE. Bielefeld.

 



In der Stadt Herford konnten gute Erfahrungen gegen die Radikalisierung von Jugendlichen mit der bekannten anti-salafistischen Initiative "extrem dagegen" gemacht werden.
„Angesichts des wachsenden Einflusses der militant islamistischen bis salafistischen Szene auf desorientierte minderjährige Jugendliche in Bielefeld darf Salafismus kein Tabuthema mehr an Schulen in der Region sein. Es sind daher dringend Unterstützung sowie konkrete Präventionsprojekte auch an allen Schulen notwendig. Das Thema des fundamentalen Islamismus werde immer noch weitgehend ausgeblendet an Schulen“ bemängelt Tobi Warketin.

 

Bild: Demo gegen den IS in Bielefeld 2015