Eine planbare Zukunft - Das muss drin sein PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 25. Oktober 2015 um 10:24 Uhr

Befristung und Leiharbeit stoppen.

Prekäre Arbeitsverhältnisse sind in den Medien kein Thema mehr. Aber bei den Menschen.

gesprchaminfostandDas zeigte die große Resonanz der Passanten am Infostand der Bielefelder Kampagnengruppe "Das muss drin sein".

 

Zahlreiche Gespräche wurden geführt und Unterschriften gegen Leiharbeit und sachgrundlose Befristungen gesammelt.
Viele Menschen empörten sich, auch aus eigener Erfahrung, über Arbeitsverhältnisse, die eine sichere Lebensplanung unmöglich machen.


Insbesondere junge Arbeitnehmer*Innen sind von befristeten Arbeitsverhältnissen betroffen.
Schiebt man dem nicht bald einen Riegel vor, wird bereits in einigen Jahren ein fester Job die Ausnahme sein. Der Arbeitgeber befristet, weil er es darf und es ihm nützt, denn er umgeht Mitbestimmungsrechte und den Kündigungsschutz.

 

Daher muss zuallererst die Befristung ohne sachlichen Grund verboten werden. Hier regiert Willkür, hier liegen die höchsten Steigerungsraten.


Aber auch die Gründe, die als berechtigt anerkannt werden, müssen drastisch reduziertbefristungstoppen werden. Sie sind vielfach nur vorgeschoben. Und dann muss die Endlosschleife bei Kettenverträgen gestoppt werden, indem die Abfolge von erlaubten Befristungen begrenzt wird.

 

Auch Leiharbeit öffnet häufig nicht die versprochene Brücke in ein festes Beschäftigungsverhältnis. Arbeitnehmer*Innen werden deutlich schlechter bezahlt und tragen die Risiken eines flexiblen Arbeitsmarktes. Die Hälfte der Beschäftigungsverhältnisse dauert nur drei Monate, dann droht erneute Arbeitslosigkeit.

 

DIE LINKE sagt: Selbstverständlichkeiten wie eine planbare Zukunft und soziale Absicherung müssen wieder selbstverständlich werden. Sachgrundlose Befristungen und Leiharbeit gehören abgeschafft. Das muss drin sein.


Hier: Kampagne "Das muss drin sein"

 


Bild: Gespräch am Infostand