Erste Protestaktionen zeigen Wirkung! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 05. Juni 2016 um 17:22 Uhr

350 Menschen protestieren gegen Kürzungen in der Jugend- und Sozialarbeit


krzungleistungEs ist ein Skandal, dass die Paprika-Koalition auf ihre Kosten der Mitarbeiter*innen sparen will, indem sie die vollständige Übernahme der tariflichen Personalkostensteigerungen ablehnt. Steigerungen bei den Sachkosten, wie Mieten, Energie- und Materialkosten, sollen weiterhin nicht übernommen werden.

„Das geht überhaupt nicht!“ betont Marlis Bußmann, sozialpolitische Sprecherin der Ratsfraktion der LINKEN. „Die Mitarbeiter/innen der Freien Träger machen eine hervorragende und wichtige Arbeit. Sie sind ihren Lohn wert. Auch bei den eigenen Mitarbeitern ist es für die Stadt selbstverständlich, die Tariflohnsteigerungen zu übernehmen.“


Erste Protestaktionen zeigen Wirkung!

 

 

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Der Paprika-Koalition konnte ein erstes Zugeständnis abgerungen werden. Zumindest im Jahr 2017 sollen die Personalkostensteigerungen in vollem Umfang des Tarifabschlusses übernommen werden. Die Unsicherheit für 2018 und 2019 bleibt.


Dieses erste Zugeständnis reicht auf keinen Fall aus. Denn die Freien Träger und ihre Beschäftigten brauchen für ihre soziale und solidarische Arbeit Planungssicherheit!


DIE LINKE ist die einzige Partei die den Protest unterstützt. In dem Antrag im Sozial- und Gesundheitsausschuss wurde gefordert, dass künftig die tariflichen Personalkostenerhöhungen sowie die Sachkostensteigerungen wieder erstattet werden.


In der Begründung heißt es: "Die Freien Träger leisten wertvolle soziale Arbeit für die Stadt und ihre Bevölkerung. Sie erkennen und vermindern Problemlagen bei Kindern und Jugendlichen, Familien, Erkrankten, Senioren und tragen Wesentliches zur Integration von Migranten bei. Dies ist sozialpolitisch wünschenswert und führt darüber hinaus auch zur Verringerung von Folgekosten. Daher ist eine willkürliche Reduzierung des Aufgabenumfangs nicht sinnvoll."

 

 

Bilder Protestaktion vor der Ratssitzung am 02. Juni 2016 mit Bobbycars, Rollatoren, etc.