Solidarische Rente anstatt Altersarmut PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 21. Juli 2016 um 05:25 Uhr

Angst vor Altersarmut wächst

altersarmutkarikaturFür viele Menschen, die im Niedriglohn-Sektor (ca. 25 Prozent aller Beschäftigten!) arbeiten, wird der Gedanke an das Alter mittlerweile zum Albtraum.

Aktuell beziehen mehr als eine halbe Million Menschen nur die Grundsicherung im Alter. Tendenz steigend! Knapp eine Million RentnerInnen halten sich mit Mini-Jobs über Wasser. Sie tragen Zeitungen aus oder füllen Regale in Läden auf.

 

 

Besonders betroffen sind Teilzeitbeschäftigte, Alleinerziehende, Leiharbeitskräfte, Solo-Selbständige und Erwerbslose. Ihre Löhne waren zu niedrig, um ausreichend in die Rentenversicherung einzahlen zu können.

Wer heute für den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro arbeiten muss, kommt selbst nach 45 Jahren auf eine Rente unterhalb der Grundsicherung im Alter.

Verantwortlich für diese Politik sind die vergangenen Bundesregierungen. Sie wollten den Arbeitgeberanteil an den Beiträgen zur Rentenversicherung niedrig halten und die Rentenlücke durch private Vorsorge mit der Riesterrente ausgleichen. Diese Politik ist gescheitert.

 

DIE LINKE hat als einzige Partei ein zukunftsfähiges Konzept für die gesetzliche Rente entwickelt:

 


Rücknahme der Rentenkürzungen der vergangenen Jahre, Anhebung des Rentenniveaus auf lebensstandardsichernde 53 Prozent. Abschaffung der Rente ab 67. Alle Erwerbstätigen (auch Beamte und Selbstständige) sollen in die Rentenkasse einzahlen. Aufbesserung der Rentenansprüche von Geringverdienern und Familien, statt Förderung der Riester-Rente und Subventionierung von Versicherungskonzernen.

 

Solidarische Mindestrente von mindestens 1050 Euro.

 

Hans-Dietmar Hoelscher-kl

 

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Hans-Dietmar Hölscher
Seniorenrat

 

Hier: Für eine ausreichende Rente

Hier: Die Rente & DIE LINKE