Tarifkonflikt im Einzelhandel PDF Drucken E-Mail
Montag, den 10. Juni 2013 um 09:31 Uhr

Solidarität mit den Beschäftigen im Einzelhandel
Bereits 38,5 % der Beschäftigten in NRW arbeiten zum Niedriglohn:
 

frank schwarzerBundesweit müssen drei Millionen Beschäftigte im Einzelhandel um ihre Gehaltseinstufung und die Zuschläge für Wochenend-, Spät- und Nachtdienste bangen. Die Arbeitgeber haben fast alle bestehenden Tarifverträge aufgekündigt und blasen damit zu einem Generalangriff auf Löhne und Arbeitsbedingungen.
 

„Die Kündigung aller Tarifverträge ist ein bisher nie dagewesener Angriff auf soziale Errungenschaften und Rechte im Einzelhandel. DIE LINKE unterstützt die Kolleginnen und Kollegen im Kampf um bessere Tarifverträge und fordert darüber hinaus die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 10 Euro", erklärt Frank Schwarzer, Bundestagskandidat der LINKEN.
 

Die Arbeitsbedingungen im Einzelhandel haben sich durch eine seit Jahren stattfindende Tarifflucht der Arbeitgeber ohnehin schon dramatisch verschlechtert. 38,5% der mehrheitlich weiblich Beschäftigten arbeiten im Einzelhandel in NRW unterhalb der offiziellen Niedriglohngrenze von 10,36 Euro.
 

 

„Diese Zahlen sind angesichts der riesigen Gewinne von Aldi, Rewe, C&A und Co ein
Skandal", so Frank Schwarzer. DIE LINKE unterstützt daher die Beschäftigten in ihrem Kampf für gute Arbeitsbedingungen und gute Löhne. „In den Tarifverhandlungen im Einzelhandel fordern wir die Kunden auf, sich mit den Verkäuferinnen und Verkäufern solidarisch zu zeigen", so Frank Schwarzer
 

Nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit gibt es in Bielefeld im Einzelhandel 9.747 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, davon 6.625 Frauen. Hinzu kommen noch zahlreiche Minijobberinnen und Minijobber.
 

Frank Schwarzer, Direktkandidat DIE LINKE., Wahlkreis 132 Bielefeld

  

hier: Informationen von ver.di