Fracking muss grundsätzlich verboten werden PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 10. Februar 2016 um 17:01 Uhr

DIE LINKE kritisiert Bielefelder Stellungnahme zum Landesentwicklungsplan
Fracking muss grundsätzlich verboten werden

frackingverbietenFür DIE LINKE ist Fracking eine Technologie, die unnötig ist, dem Klimaschutz widerspricht und die Grundwasserqualität massiv gefährdet.
Daher ist die aktuelle Stellungnahme der Stadt zum Landesentwicklungsplan, die "die Verankerung des Ausschusses der Erdgasgewinnung aus unkonventionellen Lagestätten begrüßt" unzureichend.


Damit wäre Fracking beispielsweise zur Gewinnung von Öl zulässig. Aber auch Erkundungsbohrungen könnten weiterhin stattfinden.
Gerade Ostwestfalen mit seinen zahlreichen Bädern und auch Bielefeld haben Wasser mit einer hohen Qualität zur Verfügung.


Zahlreiche Brunnen werden zur Gewinnung von Mineralwässern benutzt. Diese wichtigen Faktoren dürfen nicht für eine zweifelhafte Technologie gefährdet werden.
"Wir schließen uns hier voll und ganz der Stellungnahme der Naturschutzverbände Nabu, BUND und LNU-NRW an", erklärt Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende im Bielefelder Stadtrat.


"Fracking belastet und gefährdet das Grundwasser und die Umwelt in einem Maß, der nicht zu tolerieren ist."
Wenig bekannt ist, dass in Niedersachsen seit vielen Jahren Erdöl mittels Fracking gefördert wird.


Noch weniger bekannt ist, dass es seit 2002 mindestens 80 Störfälle mit Grundwasserverunreinigungen und zusätzlichen Bodenverseuchungen gegeben hat.

Daher spricht sich DIE LINKE bundesweit für ein grundsätzliches Verbot von Fracking aus.
Der aktuelle Entwurf zum neuen Landesentwicklungsplan lässt da noch zu viele Hintertürchen offen.