Für einen Nationalpark in der Senne PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 26. April 2018 um 18:36 Uhr

LINKE in Ostwestfalen fordern den Rücktritt von Schulze-Föcking

unsere senneDie neueste Entwicklung zum geplanten Nationalpark Senne zeigt es über deutlich: Das Ministerium für Umwelt in NRW ist kein Ministerium für den Schutz der Umwelt, sondern eine verkappte Lobbyistenorganisation.

Nachdem die derzeitige Ministerin Christina Schulze-Föcking zunächst die Stabsstelle „Umweltkriminalität“ aufgelöst hat, nachdem der Betrieb ihres Ehemannes durch engagierte Tierschützer ins Zwielicht geraten war,gefährdet sie nun aus Rücksicht auf wirtschaftliche Interessen ein Juwel in Ostwestfalen-Lippe: die Senne.

 

Wenn die Senne nicht zum Nationalpark wird und entsprechenden Schutz genießt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, dass sie von der Bildfläche verschwindet und zur Kultursteppe wird – Opfer von Industrieansiedlungen, extensiver Landwirtschaft und Bodenspekulation. Was wird dann in 50 Jahren von der Artenvielfalt der Senne, die sich gerade deshalb ungestört entfalten konnte, weil sie über Jahrzehnte dem Zugriff wirtschaftlicher Interessen entzogen war, noch übrig sein?

 

Die Kreisverbände der LINKEN von Bielefeld und Gütersloh – beide Anrainer der Senne – fordern den Rücktritt von Christina Schulze-Föcking.